Forschungskonzept

Im Mittelpunkt der Forschung steht die Erarbeitung neuer Erkenntnisse und Technologien mit dem Ziel einer umfassenden Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. 

 

Der Landwirtschaftliche Anbau von Nutzpflanzen ist eine essenzielle Basis unserer Zivilisation. Seine im vergangenen Jahrhundert dramatisch gewachsene Leistungsfähigkeit war nur auf der Grundlage erfolgreicher wissenschaftlicher Arbeit möglich. Eine weiter schnell wachsende Weltbevölkerung, sich verändernde Umweltbedingungen und neue Anforderungen des Menschen an die Pflanze erfordern auch in Zukunft eine umfangreiche und intensive Forschung und Entwicklung. Dieser Herausforderung fühlt sich das IPK als ein Zentrum der Kulturpflanzenforschung verpflichtet. Dabei nimmt die Nutzung der genetischen Vielfalt der Kulturpflanzen einen besonderen Platz ein. Vor dem Hintergrund der in der IPK-Genbank erhaltenen Kulturpflanzenvielfalt konzentrieren sich die Forschungsarbeiten in erster Linie auf landwirtschaftlich bedeutsame Pflanzenarten.

Wissenschaftliche Abteilungen und ihre Forschungsfelder

Die strategische und inhaltliche Ausrichtung der Forschungsarbeiten am Institut wird in einer jährlich aktualisierten Programmplanung festgelegt. Die vier folgenden Programme sind abteilungszentriert und spiegeln in wesentlichen Zügen die sich komplementierenden zentralen Arbeitsfelder und Kompetenzen der vier wissenschaftlichen Abteilungen wider:

 

[link]Abteilung Genbank: Management, Analyse und Evolution pflanzengenetischer Ressourcen

[link]Abteilung Züchtungsforschung: Cyto-molekulare Genomanalyse

[link]Abteilung Molekulare Genetik: Molekulare Entwicklungsphysiologie

[link]Abteilung Physiologie und Zellbiologie: Angewandte Physiologie und Zellbiologie

Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit:

Durch Vernetzung der über weite Strecken disziplinär ausgerichteten Forschungsprogramme erfolgt die Bearbeitung der folgenden fünf abteilungs- und disziplinübergreifenden [link]Forschungsschwerpunkte:

 

Abteilungsübergreifend arbeiten auch die an der IPK [link]Bioinformatik-Plattform beteiligten wissenschaftlichen Arbeitsgruppen im Bioinformatikzentrum des IPK zusammen. Diese koordinierte Struktur dient der Bereitstellung bedarfsorientierter interner Dienstleistungen, dem Betrieb und der Pflege von Datenbanken und der systematischen Weiterentwicklung der technisch-wissenschaftlichen IT-Infrastruktur.