Gaterslebener Forschungspreis

Wissenschaftliche Leistungen erfordern Kontinuität. Erfolg in der Zukunft basiert auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses von heute. Vor diesem Hintergrund vergibt die Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung Gatersleben e.V. gemeinsam mit dem IPK zweijährig den Gaterslebener Forschungspreis. 

 
Mit diesem Preis wird in jedem zweiten Jahr die beste Dissertation auf dem Gebiet der Kulturpflanzenforschung prämiert. Erkenntnisse zur Struktur, Funktion und Evolution des Erbmaterials sowie insbesondere die Erforschung und Erhaltung der erblichen Vielfalt der Kulturpflanzen sollten Inhalt der Arbeit sein. Der mit 2500 Euro dotierte Preis wird an allen deutschen Forschungsstätten, insbesondere den Universitäten ausgeschrieben. 

 

 


Die Preisträger seit 1996

Gaterslebener Forschungspreis 2018:

Dr. Janina Braatz (Christian - Albrechts - Universität zu Kiel) für ihre Doktorarbeit zum Thema „Production of oilseed rape with increased seed shattering resistance".

Gaterslebener Forschungspreis 2016:

Dr. Matthias Jost (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) für seine Doktorarbeit zum Thema „Cloning of the plant development regulatory genes MANY NODED DWARF (MND) and LAXATUM-A (LAX-A) by taking advantage of animproved barley genomics infrastructure".

Gaterslebener Forschungspreis 2014:

Dr. David Heckmann (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) für seine Doktorarbeit zum Thema „Mathematical modelling of metabolism applied to the evolution of photosynthesis“.

Gaterslebener Forschungspreis 2012:

Dr. Tony Heitkam (Technische Universität Dresden) für seine Doktorarbeit zum Thema: „Das gemomische Profil von Retrotransposons in Beta vulgaris: Evolutionäre Konservierung und Diversität".

Gaterslebener Forschungspreis 2010:

Dr. Navreet K. Bhullar (Universität Zürich) für seine Doktorarbeit zum Thema: „Allele Mining and Sequence Diversity at the Wheat Powdery Mildew Resistance Locus Pm3".

Gaterslebener Forschungspreis 2008:

Dr. Hans-Peter Maurer (Universität Hohenheim, Stuttgart) für seine Doktorarbeit zum Thema: „Development and applications of Plabsoft: A computer program for population genetic data analyses and simulations in plant breeding".

Gaterslebener Forschungspreis 2006:

Dr. Stefan Abel (Georg-August-Universität Göttingen) für seine Doktorarbeit zum Thema "Resynthetisierter Raps als Modell zur Untersuchung der fixierten Heterosis bei alloploiden Pflanzen".

Gaterslebener Forschungspreis 2004:

Dr. Daniel Hofius (IPK Gatersleben) für seine Dissertation zum Thema "Identifizierung molekularer Faktoren des plasmodesmalen Makromolekül- und Assimilattransportes in Pflanzen".

Gaterslebener Forschungspreis 2002:

Dr. Tim Thurau (Universität Kiel) für seine Untersuchungen zur molekularen Regulation der Resistenz gegen den Rübennematoden Heterodera schachtii.

Gaterslebener Forschungspreis 2000:

Dr. Andrea Schiemann (Pajbjergfonden Plant Breeders Odder/Dänemark) für ihre Dissertation "Entwicklung PCR-basierter Marker für Resistenzgene gegen Gelbmosaikviren der Gerste und Erstellung einer hochauflösenden Kartierungspopulation für das Resistenzgen ym5".

Gaterslebener Forschungspreis 1998:

Dr. Ralf-Michael Schönfeld (Technische Universität München, Freising-Weihenstephan) für seine Dissertation "Identifizierung und molekulare Lokalisierung neuer Resistenzgenloci der Wildgerste (Hordeum vulgare ssp. Spontaneum) gegen Mehltau (Erysiphe graminis f.sp. hordei)".

Gaterslebener Forschungspreis 1996:

Olga Artzaenko (IPK Gatersleben) für ihre Arbeit "Immunmodulation of ABA activity in transgenic tobacco plants" und Dr. Guido Kriete (Universität Bielefeld) für seine Dissertation "Induzierbare männliche Sterilität in transgenen Tabakpflanzen".