Rudolf-Mansfeld-Preis

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf den Gebieten der Kulturpflanzenforschung, insbesondere dem der genetischen Ressourcen, wird alle zwei Jahre von der Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung Gatersleben e.V. der mit 1.000 Euro dotierte Rudolf-Mansfeld-Preis für herausragende Diplom- und Masterarbeiten verliehen. 

 

Als Leiter der Abteilung Systematik und Sortiment von 1946 bis 1960 prägte Rudolf Mansfeld (1901-1960) in Gatersleben im Rahmen der Kulturpflanzenforschung die Arbeiten mit genetischen Ressourcen. Das von ihm geschaffene integrierte Modell von Taxonomie und Genbankarbeit bestimmt noch heute die Arbeiten an genetischen Ressourcen im IPK. 

 

Die nächste Preisverleihung findet im Jahr 2017 statt.

Hier finden Sie die [link]Ausschreibung für 2015.


Die Preisträger seit 1997

Rudolf-Mansfeld-Preis 2015:

Christian Colmsee (Hochschule Harz) für seine Masterarbeit „Datenmanagement und Visualisierung von BAC-Netzwerken zur Unterstützung der Sequenzierung des Gerstengenoms“.

Lisa Bertram (Georg-August-Universität Göttingen) für ihre Masterarbeit „Vergleich von Methoden zur Schätzung von Ertragszuwachs und Zuchtfortschritt bei Winterweizen“.

Rudolf-Mansfeld-Preis 2013:

Ulrike Rudolph (Technische Universität München) für ihre Masterarbeit „Genetische Diversität in einer Weltkollektion von Winterroggen-Populationen“.

Rudolf-Mansfeld-Preis 2011:

Willmar Leiser (Universität Hohenheim, Stuttgart) für seine Masterarbeit „Genetische Variation bei Sorghum für Anpassungsfähigkeit an phosphatarme Böden in Mali (West Afrika)“.

Rudolf-Mansfeld-Preis 2009:

Judith Jäger (Universität Hohenheim, Stuttgart) für ihre Diplomarbeit „Eine systematische Methode geographische Herkünfte genetischer Ressourcen zu analysieren, am Beispiel Perlhirse [Pennisetum glaucum (L.) R. Br.] in der Genbank von ICRISAT-Niger“.

Rudolf-Mansfeld-Preis 2007:

Vanessa Prigge (Universität Hohenheim, Stuttgart) für ihre Diplomarbeit „Untersuchungen zur Eignung europäischer Maislandrassen als genetische Ressourcen für den Ökologischen Landbau“.

Rudolf-Mansfeld-Preis 2005:

Benjamin Wittkop (Justus-Liebig-Universität Gießen) für seine Diplomarbeit „Untersuchungen zu Samenfarbe und Rohfasergehalt von Raps (Brassica napus L.) im Hinblick auf die Verbesserung der Schrotqualität.

Rudolf-Mansfeld-Preis 2003:

Thomas Thiel (IPK Gatersleben) für seine Dissertation „Identifizierung, Kartierung und Charakterisierung cDNA-basierter Mikrosatellitenmarker zur Diversitätsanalyse bei Gerste (Hordeum vulgare L.)“.

Rudolf-Mansfeld-Preis 2001:

Heinz Boitner (Göllersdorf/Österreich) für seine Diplomarbeit „Züchtungsfortschritt bei Sommergerste unter besonderer Berücksichtigung der Ertragskomponenten“.

Rudolf-Mansfeld-Preis 1999:

Bettina Köhler (Institut für Angewandte Botanik Hamburg) für ihre Diplomarbeit "Untersuchungen zur Sortenechtheit von Sämlingen verschiedener Fasernesselklone Urtica dioica L. an ausgewählten Merkmalen".

Rudolf-Mansfeld-Preis 1997:

Andrea Schiemann (Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung Gießen) (für seine Diplomarbeit "Untersuchungen zur Charakterisierung gelbmosaikvirusresistenter Gersten mittels Oligo- und PCR-Fingerprinting".