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Positionspapier: Digitale Sequenzinformationen als Gemeingut erhalten

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern den unbedingten Erhalt des freien Zugangs zu lebenswissenschaftlichen Daten.

UNSPLASH
Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern einen weiter freien Zugang zu digitalen Sequenzinformationen.

Derzeit wird international, aber praktisch unbeachtet von der Öffentlichkeit, ein neues Rahmenprogramm für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt verhandelt. Mehrere außereuropäische Staaten fordern eine weltweite Kontrolle des Zugangs zu bisher öffentlichen lebenswissenschaftlichen Daten, um einen gerechten Vorteilsausgleich bei der Nutzung der Daten sicherzustellen.

Ein offener Zugang zu diesen Daten ist jedoch eine essentielle Voraussetzung für die lebenswissenschaftliche Forschung, die länderübergreifende Bekämpfung des Artenrückgangs oder die Kontrolle von Infektionskrankheiten, eine nachhaltige Landwirtschaft oder die Sanierung von Umweltschäden.

Auf Initiative des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität haben nun über 400 europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - darunter Prof. Dr. Andreas Graner und Dr. Uwe Scholz vom IPK Leibniz-Institut - ein Positionspapier erarbeitet, in dem der unbedingte Erhalt des freien Zugangs zu lebenswissenschaftlichen Daten und gleichzeitig eine multilaterale Lösung zur Unterstützung von Entwicklungsländern beim Biodiversitätsschutz gefordert wird.

Hier geht es zum Positionspapier (deutsch/ englisch):

bit.ly/3C49Sjr
bit.ly/3xp7QHm