Press Releases

Veranstaltung24.02.2020

Verbundprojekt nimmt Fahrt auf - Kick-off Meeting am IPK in Gatersleben

Raps ist eine der wichtigsten Kulturpflanzen. Doch wie können die Erträge auch angesichts des Klimawandels hochgehalten werden? Auf der Suche nach Lösungen beschreiten Forscher und Züchter nun neue Wege mit neuesten digitalen Techniken der Datenaufbereitung und Visualisierung.

  • Das Verbundprojekt AVATARS hat eine Gesamtlauftzeit bis 2024 und soll durch das Bundesforschungsministerium mit ca. sieben Millionen Euro gefördert werden. 
  • Ziel ist, die enormen Datenmengen aus der Rapsforschung mit neuen Techniken wie Virtual Reality (VR) aufzubereiten. Züchter sollen so bessere Möglichkeiten zur Auswahl von Linien mit hohem Ölertrag und guter Keimfähigkeit bekommen.
  •  Die Partner des Verbundprojektes kommen am 26. und 27. Februar
    zu einem Kick-off Meeting in Gatersleben zusammen.

Die gemeinsame Pressemitteilung finden Sie hier: [link]09/2020

 

 

Außerordentliche Professur25.02.2020

Universität Halle-Wittenberg ernennt Andreas Börner zum Außerordentlichen Professor

Die Universität Halle hat das langjährige Engagement Andreas Börners in der Lehre gewürdigt und dem Wissenschaftler, der seit fast 35 Jahren am IPK tätig ist, kürzlich die Bezeichnung Außerordentlicher Professor verliehen. [link]PM 08/2020

Ausstellung21.02.2020

Pflanzenkulturhalle geht auf Reisen - Modell-Container wird ab Ende März in Dresden präsentiert

Die Pflanzenkulturhalle des IPK ist eines der Aushängeschilder des Institutes. Dort können Wachstumsbedingungen wie Temperatur, Licht und Wind gezielt reguliert werden. Einer der Container, in denen die Pflanzen dort wachsen, wird derzeit zu einem Modell für eine Ausstellung in Dresden umgebaut.

Im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden startet am 21. März 2020 die Ausstellung „Future Food. Essen für die Welt von morgen“.     [link]PM 06/2020

Preise21.02.2020

Robert Hoffie erhält Preis für Wissenschaftskommunikation

Mehr als 2.400 Follower hat Robert Hoffie bei Twitter. Der Doktorand will so Themen aus der Pflanzenforschung einem breiten Publikum näherbringen. Für sein Engagement wurde der 28-Jährige jetzt ausgezeichnet.                                                [link]PM 06/2020

Forschungspreis20.02.2020

Dr. Martin Mascher erhält Günter und Anna Wricke-Forschungspreis

Für seine umfassenden Arbeiten zur verbesserten Sequenzierung von Getreide-Genomen erhielt Herr Dr. Martin Mascher als zweiter Wissenschaftler des IPK die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung. Der Forschungspreis wurde Herrn Mascher auf der GPZ Tagung in Tulln/Österreich verliehen.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier: [link]PM 04/2020

Publikation07.02.2020

Bakterielle Influencer – Rhizosphären-Mikrobiom beeinflusst die Ausscheidung von Wurzel-Stoffwechselprodukten

Wurzeln sind Pflanzenorgane, welche typischerweise Mineralstoffe und Wasser aus der Erde aufnehmen. Es ist weniger bekannt, dass Wurzeln auch Stoffwechselprodukte ausscheiden, welche die Eigenschaften der sie umgebenden Erde beeinflussen. Diese dünne Erdschicht wird als Rhizosphäre bezeichnet und beheimatet eine große Vielfalt an Mikroorganismen, das Wurzel-Mikrobiom. Indem sie bestimmte Ausscheidungsprodukte herstellen, können Pflanzen nicht nur die Umgebung der Wurzeln verändern, sondern auch die Mikroben in der Rhizosphäre regulieren und mit ihnen kommunizieren. Nun haben Wissenschaftler entdeckt, dass diese Prozesse nicht nur in einer Richtung ablaufen. Bei der Untersuchung von Tomatenpflanzen fanden sie heraus, dass das Mikrobiom die Wurzelausscheidung auch systemisch kontrollieren kann. 

                                                    [link] PM 03/2020

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Bacterial influencers – Rhizosphere microbiome mediates root metabolite exudation

Roots are plant organs, that typically absorb water and minerals from soil. It is lesser known that roots also secrete metabolites, so-called root exudates, which impact the properties of soil directly around the root. This thin layer of soil is called the rhizosphere and is home to a rich microbial diversity, the root microbiota. By producing certain exudates, plants communicate with and govern the microbial life within their rhizosphere for their own benefit. Now, researchers have discovered that this is not a one-way process. Whilst investigating tomato plants, they found that the microbiota can also systemically shape and control root exudation.

                                                    [link] PR 03/2020

Scientific Contact:
Dr. Jedrzej Szymansk
Leibniz Institute of Plant Genetics and Crop Plant Research (IPK)
Tel.: +49 39482 5753
E-mail: szymanski@ipk-gatersleben.de

Dr. Elisa Korenblum
Prof. Asaph Aharoni Lab, Weizmann Institute of Science, Rehovot, Israel
Tel.: +972-8-934-2275
E-mail: elisa.korenblum@weizmann.ac.il

Media Contact:

Managing Office Public Relations
Leibniz Institute of Plant Genetics and Crop Plant Research (IPK)
Tel. +49 39482 5424
E-Mail: geschaeftsstelle@ipk-gatersleben.de

Weizmann Institute of Science, 234 Herzl Street, Rehovot 7610001, Israel
Email: news@weizmann.ac.il
Tel: +972 (0)8 934 3852/3856

 

 

 

 

 

Publikation27.01.2020

Entdeckung eines einzigartigen Zentromertyps in der Nessel-Seide

Es ist nicht selten, dass die Nessel-Seide, Cuscuta europaea, von Wissenschaftlern unter die Lupe genommen wird, jedoch ist der Grund dafür meist ihr Mangel an Chloroplasten und ihre damit einhergehende parasitische Lebensweise. Gleichwohl wurden Anfang diesen Jahres die Chromosomen der Nessel-Seide zur neusten wissenschaftlichen Attraktion, als Forscher einen neuen Zentromertyp in dieser Art entdeckten. Während die chromosomale Anordnung von Zentromeren für gewöhnlich durch die Positionierung vom CENH3-Histon bestimmt wird, verteilen sich die Zentromere von C. europaea unabhängig vom Vorkommen dieser Histonvariante.                                                            [link] PM 02/2020

 

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Unique centromere type discovered in the European dodder

Whenever the European dodder, Cuscuta europaea, is under scientific scrutiny, it usually is due to its lack of chloroplasts and its concomitant parasitic lifestyle. However, since the beginning of this year its chromosomes became the new centre of attention, when researchers discovered a new type of centromere inherent to C. europaeaWhilst the positioning of the centromeres on the chromosome is normally determined by the locations of CENH3 histones, the centromeres of C. europaea were positioned in some chromosomal regions also independently from the plant’s occurrence of CENH3.    [link]PR 02/2020

 

 

 

 

 

Publikation20.01.2020

Mit "Kmasker plants" Genomsequenzen einfacher bearbeiten

Die Entwicklung von Next-Generation-Sequencing (NGS) hat es Forschern ermöglicht, Genome zu untersuchen, die zuvor als zu komplex oder aufgrund ihrer Größe als zu teuer galten. Trotzdem ist die Analyse komplexer Pflanzengenome, die oft einen enormen Anteil an repetitiven Sequenzen besitzen, noch immer eine Herausforderung. Daher haben Bioinformatiker des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) nun „Kmasker plants“ entwickelt – ein Programm, welches durch die Identifizierung repetitiver Sequenzen die Analyse von Pflanzengenomen vereinfacht.                                                                      [link]PM 01/2020

 

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Advancing the application of genomic sequences trough "Kmasker plants"

The development of next-generation-sequencing (NGS) has enabled researchers to investigate genomes that might previously have been considered too complex or too expensive. Nevertheless, the analysis of complex plant genomes, which often have an enormous amount of repetitive sequences, is still a challenge. Therefore, bioinformatics researchers from Leibniz Institute of Plant Genetics and Crop Plant Research (IPK), Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) and Leibniz Institute of Plant Biochemistry (IPB) have now published “Kmasker plants”, a program that allows the identification of repetitive sequences and thus facilitates the analysis of plant genomes. [link]PR 01/2020