Familiennachzug

Ehegatten und minderjährige Kinder bis zum 16. Lebensjahr dürfen nachziehen, insofern der in Deutschland lebende Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis nach §20 oder eine Niederlassungserlaubnis besitzt. Des weiteren muss ausreichend Wohnraum zur Verfügung stehen und die Finanzierung der Familie gesichert sein. Die Dauer des Aufenthaltes der mitziehenden Familienmitglieder richtet sich nach der Aufenthaltserlaubnis des in Deutschland lebenden Ausländers. Kinder, die das  16. Lebensjahr überschritten haben, aber das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, dürfen nur nachziehen, wenn sie über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen. 

 

Wenn mitreisende Ehegatten eine Tätigkeit oder ein Studium in Deutschland ausüben wollen, sollten Sie vor der Einreise das entsprechende Visum für Studium, Promotion oder für Gastwissenschaftler besorgen. Im Nachhinein den Aufenthaltszweck zu ändern ist schwierig. Staatsangehörige aus den alten EU-Mitgliedstaaten benötigen keine Arbeitsgenehmigung. Für Bürger aus den neuen EU-Mitgliedstaaten Bulgarien und Rumänien gilt jedoch noch die Übergangsregelung für eine Arbeitserlaubnispflicht. 

 

Mehr dazu erfahren Sie beim [link]Familienwegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend»