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© Leibniz-Institut (IPK)
Das neue IPK-Journal ist erschienen!

Das IPK-Journal feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Das haben wir zum Anlass genommen, noch einmal in die erste Ausgabe zu schauen und mit Ulrich Wobus sprechen. Er brachte das Projekt 1992 als Geschäftsführender Direktor auf den Weg und ist auch heute noch ein begeisterter Leser des Journals. Doch die Jubiläumsausgabe bietet noch viele weitere spannende Geschichten.

Regelmäßig Besuch haben wir in den vergangenen Monaten von der Filmemacherin Katja Herr. Die Leipzigerin hat eine 45-minütige Dokumentation über das IPK produziert, die der MDR kürzlich in seiner Reihe „Der Osten - Entdecke, wo Du lebst“ ausgestrahlt hat. Wie sie auf dieses Projekt gekommen ist, wie sie das IPK und die Mitarbeitenden erlebt hat und was sie über die Pflanzenforschung gelernt hat, erklärt Frau Herr im Interview.

Auf einen bemerkenswerten Lebensweg kann Vilson Mirdita zurückblicken. Er kam vor 30 Jahren als Flüchtling aus dem Kosovo nach Deutschland, arbeitete fünf Jahre lang auf dem Bau, bevor er an der Uni Hohenheim sein Studium begann. Nach abgeschlossener Promotion kam er einer Bitte des Präsidenten der Republik Kosovo nach und vertrat sein Heimatland ab 2009 drei Jahre als Botschafter in Deutschland. Nach einer kurzen Station am IPK als Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe „Quantitative Genetik“ wechselte er zu Bayer (heute BASF) in die Weizenforschung, blieb dem Standort Gatersleben erhalten und hat bis heute
enge Verbindungen zu unserem Institut. Was er auf all seinen Stationen gelernt hat, und was ihn angetrieben hat, erzählt er in der Rubrik „Was macht eigentlich...?

Die steigenden Energiepreise sind derzeit in aller Munde. Wer beim Heizen nicht auf fossile Brennstoffe angewiesen ist, darf sich glücklich schätzen. Das IPK deckt bereits seit 2008 seinen Wärmebedarf aus der Abwärme der angrenzenden Biogasanlage. „Unsere beiden Gaskessel im Heizhaus müssen wir praktisch nicht mehr zum Heizen nutzen“, sagt Steffen Kirsch, Leiter der Arbeitsgruppe „Technik“. Das IPK nutzt die Wärme aber nicht nur zur Beheizung des Instituts, sondern mittels der Absorptionskälteanlage auch zur Kühlung des Gewächshauses am Genomzentrum. Grund genug, dem Betreiber der Anlage, Guido Schulze-Niehoff, vor Ort einen Besuch abzustatten.

Viel Spaß bei der Lektüre dieser und aller anderen Geschichten!