Pünktlich zum Start in die Sommer- und Urlaubszeit ist das neue IPK-Journal erschienen. Wie immer gibt es viele Geschichten vom Forschungscampus in Gatersleben. Wir haben für die neue Ausgabe aber auch mit dem Weizenforscher Friedrich Longin von der Universität Hohenheim gesprochen und für die Rubrik „Was macht eigentlich…? bei unserem früheren Kollegen Murukarthick Jayakodi nachgefragt. Er arbeitet mittlerweile am Texas A&M Agri Life Research and Extension Centre in Dallas (USA).

In der aktuellen Ausgabe berichten wir in unserem Titelthema unter der Überschrift „Das Stickstoff-Dilemma“ über den Nährstoff, den unsere Kulturpflanzen am meisten benötigen. In der Landwirtschaft wird Stickstoff als Dünger eingesetzt, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und hohe Erträge bei sehr guter Qualität zu erzielen. Stickstoff bringt jedoch auch Probleme mit sich und kann zu massiven Umweltproblemen führen. Wie dieses Dilemma aufgelöst werden kann, woran seine Arbeitsgruppe gerade forscht und welche Fragen beim Internationalen Symposium „Nitrogen 2026“ Ende August am IPK diskutiert werden, berichtet uns Ricardo Giehl.
Ein weiteres Thema ist das INCREASE-Projekt, das nach sechs Jahren abgeschlossen wurde. Bekannt wurde das Projekt über die Forschungsgemeinschaft hinaus durch sein bürgerwissenschaftliches Engagement. Durch die in das Forschungsvorhaben integrierte Citizen-Science-Komponente zur Bohnenvielfalt konnten über 27.000 Menschen aus ganz Europa motiviert werden, sich zu beteiligen. Im Artikel „Hobbygärtner treffen Spitzenforscher“ zieht Kerstin Neumann Bilanz und erläutert die wissenschaftlichen Ergebnisse von INCREASE.
Murukarthick Jayakodi berichtet über die Eingewöhnung in Texas und die Unterschiede der Wissenschaftssysteme in den USA und in Deutschland. Der Weizenforscher Friedrich Longin erklärt, warum wir mehr Vollkornprodukte essen sollten, und Campusmanagerin Katrin Menzel hat auf den Dachböden des Instituts Fundstücke für uns entdeckt. Darunter, neben Kunst und alten Akten, auch Expeditionskisten aus den 1960er-Jahren.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team der IPK-Geschäftsstelle.