Arbusculäre Mykorrhizapilze

Neben Hefen stehen auch arbusculäre Mykorrhizapilze (AMP) im Fokus der Arbeitsgruppe Hefegenetik. Diese Pilze bilden mit 70-90% aller Landpflanzen eine Symbiose aus, bei der sie u.a. die pflanzliche Phosphat- und Nitrat-Aufnahme verbessern und die Pflanze gegenüber Pathogenen, Salz und Trockenstress schützt. Von ausgewählten biotechnologisch genutzten Stämmen dieser AMPs (z.B. Glomus irregulare) wurden nach taxonomischer Klassifizierung die Genome per Flow-Cytometrie bzw. Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) analysiert.

In der Arbeitsgruppe wurde zudem über die Jahre hinweg eine Kollektion unterschiedlichen Arten isoliert und in unterschiedlichen Projekten genutzt.

So läuft momentan in Kooperation mit der Inoq GmbH, des IPB Halle sowie der AG Angewandte Biochemie des IPK ein Kooperationsprojekt (BmBF), um durch den Einsatz arbuskulärer Mykorrizhapilze die Qualität und Geschmacklichkeit von Tomatenpflanzen im gewerblichen Anbau zu verbessern.