Ausbildung und Lehre

Um all diese Arbeiten der Arbeitsgruppe Hefegenetik mit engagierten Mitarbeitern durchzuführen, bestehen intensive Kontakte zur Hochschule Anhalt, Fachbereich Angewandte Biowissenschaften in Köthen und zur Universität Greifswald, Institut für Biochemie. 

 

An der Hochschule Anhalt ist der Leiter der Arbeitsgruppe Hefegenetik, Prof. Gotthard Kunze als berufener Honorarprofessor direkt in der Lehre bei den Biotechnologie-, Lebensmitteltechnik- und Pharmatechnik-Studenten involviert. So liest er bei den Bachelorstudenten die Grundvorlesung „Molekulargenetik“ im 3. Semester und die Spezialvorlesung „Biosensoren“ im 5. Semester. Zusätzlich übernimmt er Teile der Vorlesung „Neue Trends in der Biotechnologie“ bei den Masterstudenten für Biotechnologie. Sein temporärer Vertreter, Dr. Martin Giersberg ist darüber hinaus Lehrbeauftragter an der Hochschule Anhalt und liest die Vorlesung Proteomik für Masterstudenten des Fachbereichs Biotechnologie. All dies ermöglicht eine frühzeitige Rekrutierung der jeweils besten Studenten. Über [link]Praktika am IPK in der Arbeitsgruppe Hefegenetik können die Studenten aus Köthen und Greifswald einen ersten Überblick über die in der Arbeitsgruppe laufenden Arbeiten gewinnen. Die besten Studenten haben anschließend die Möglichkeit auch ihre [link]Bachelor- und Masterarbeiten am IPK durchzuführen und als Doktorand eine [link]Promotionsstelle zu erhalten. Die Betreuung von Seiten der Universität bzw. der Hochschule Anhalt wird vom Arbeitsgruppenleiter und seinem Vetreter übernommen, da er zusätzlich eine Privatdozentur an der Universität Greifswald hat. Insgesamt war der Arbeitsgruppenleiter seit 1991 Mentor von ca. 45 Diplom-, Bachelor- bzw. Masterarbeiten und 16 Dissertationen. Da die Arbeiten in der Arbeitsgruppe Hefegenetik sehr praxisorientiert sind und eine sehr große Anzahl an vor allem KMUs als Kooperationspartner in diese Arbeiten mit involviert sind, ist ein frühzeitiger Kontakt von Studenten, Doktoranden und PostDoks mit Industriepartnern, auch im Hinblick als späterer potentieller Arbeitgeber, gewährleistet.

 

Zusätzlich koordiniert und betreut der Arbeitsgruppenleiter und sein Vetreter im Auftrag der Hochschule Anhalt (Köthen) alle am IPK durchgeführten Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten, sowie die Betreuung der am IPK angestellten Dualen Studenten. U.a. konnten in den letzten 10 Jahren über 100 Studenten in die am IPK laufenden Forschungen involviert werden. Viele haben anschließend promoviert und Ihre Dissertation an Universitäten, wie der Universität Greifswald, verteidigt.

 

Durch die Verknüpfung von Forschung und Lehre war es bisher immer möglich, sowohl engagierte, gut ausgebildete Studenten vorrangig aus der Region für das IPK in die Arbeitsgruppe Hefegenetik zu gewinnen, ihnen ein interessantes und anwendungsorientiertes Thema als Doktorand bzw. PostDok zu geben und über anwendungsorientierte Projekte, z.B. finanziert über die AIF, FNR, BMBF, BMWi, LSA, DBU, DLR und DAAD bzw. direkt von der Industrie, mitzuhelfen neue hochwertige Arbeitsplätz zu schaffen. Erste kommerzielle Produkte (u.a. A-YES Assay – quo data GmbH Dresden, Enzympräparate Adenin deaminase und Uratoxidase – ASA Spezialenzyme GmbH Wolfenbüttel) belegen erste Erfolge bei der Umsetzung der Forschungsstrategie.