Projektporträt „dsRNAguard“Kulturpflanzen schalten die Gene ihrer Feinde ab

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Neue Perspektiven für den Pflanzenschutz mit HIGS - Interview mit Dr. habil. Patrick Schweizer über das Projekt „dsRNAguard“

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Methoden

Für die Identifikation von Genen, welche für die Interaktion der Gerste mit Mehltaupilzen und diejenige des Weizens mit dem Erreger der Ährenfusariose relevant sind, setzen wir verschiedene Methoden der reversen Genetik und der molekularen Genetik ein:

  • Transkriptprofilierung unter Verwendung von Arrays (in Haus hergestellt und Agilent 44K)

  • Einzel-Transkriptanalysen mittels TaqMan RT-qPCR

  • „Transient-induced gene silencing“ (TIGS) durch Biolistik in Blattepidermiszellen

  • Transiente Genexpression durch Biolistik unter der Kontrolle des eigenen oder des CaMV 35S Promotors

  • „Virus-induced gene silencing“ (VIGS) vermittelt durch das „barley stripe mosaic virus“ in Gerstenkeimlingen und adulten Weizenpflanzen.

  • Stabil transgene Gersten- und Weizenpflanzen, die RNAi oder Überexpressionskassetten für 1-3 Gene tragen (Kooperation mit Ag Pflanzliche Reproduktionsbiologie)

  • Mikroskop-Robotik und austomatische Mustererkennung mikroskopischer Bilder der Mehltauinteraktion

  • Allel-Resequenzierung von Kandidatengenen in „trait-customized“ Gersten-Kollektionen der IPK Genbank.

  • Feinkartierung und Rückkreuzungen potentiell nutzbringender Allele (Kooperation mit externen Partnern)

  • Protein-protein Interaktionsstudien validierter Kandidaten mittels „yeast-2-hybrid“ und weiterer Systeme