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Gaterslebener Forschungspreis - jetzt bewerben!

Alle zwei Jahre wird der Gaterslebener Forschungspreis verliehen. Bewerbungen für die diesjährige Auszeichnung sind noch bis zum 15. Mai 2022 möglich.

IPK Leibniz-Institut / Jens Freitag
Preisträgerin Dr. Alevtina Ruban und Prof. Dr. Andreas Graner beim Institutstag 2019.

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf den Gebieten der Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung wird von der Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung Gatersleben e. V. mit Unterstützung der Salzlandsparkasse und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung Gatersleben (IPK) der Gaterslebener Forschungspreis verliehen.

Der Preis ist mit einem Geldbetrag von 2.500 Euro ausgestattet und wird im zweijährigen Turnus für eine herausragende Doktorarbeit vergeben, die sich mit der Erarbeitung neuer Erkenntnisse auf einem der im Folgenden aufgeführten Themenkomplexe befasst:

  • Struktur, Funktion und/oder Evolution des Erbmaterials,
  • Erhaltung, Erforschung und Erschließung pflanzengenetischer Ressourcen,
  • Beiträge zur Züchtungsgenetik im Vorfeld der praktischen Pflanzenzüchtung.

Um den Preis können sich Kandidaten/Kandidatinnen bewerben, die eine Doktorarbeit in dem genannten Themenbereich eingereicht haben. Das Datum der Verteidigung der Promotion darf zum Einreichungstermin nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. „Viele der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger sind heute in führenden Positionen im Bereich der Pflanzenforschung tätig“, betont Prof. Dr. Andreas Houben, Geschäftsführer des Vereins und Leiter der Arbeitsgruppe „Chromosomenstruktur und -funktion“ am IPK Leibniz-Institut. Letzte Preisträgerin war 2020 Dr. Alevtina Ruban, die für ihre Arbeiten an B-Chromosomen ausgezeichnet wurde. Sie war zwischen 2013 und 2019 am IPK tätig und arbeitet inzwischen beim Züchtungsunternehmen KWS. 

Die Bewerber/Bewerberinnen reichen ihre Doktorarbeit zusammen mit einer kurzen Stellungnahme des Betreuers/der Betreuerin bis zum 15. Mai 2022 elektronisch als pdf-Datei in der Geschäftsstelle der Fördergemeinschaft ein (info.foerdergemeinschaft-ipk@web.de). Der Preisträger/die Preisträgerin wird im Rahmen eines zweistufigen Auswahlverfahrens ermittelt. „Dabei werden die besten eingereichten Arbeiten durch ein externes Gremium bewertet, das von uns nach Vorliegen aller Bewerbungen zusammengestellt wird“, erklärt Prof. Dr. Andreas Houben.

Die Preisverleihung erfolgt im September 2022 im Rahmen des Institutstages am IPK mit Präsentation der Arbeiten und evtl. fortgeführter Untersuchungen durch den Preisträger oder die Preisträgerin.