Pünktlich vor dem Weihnachtsfest ist die neue Ausgabe des IPK-Journals erschienen. Wie immer gibt es viele Geschichten rund um unsere Forschungsstandorte in Gatersleben in Sachsen-Anhalt sowie Groß Lüsewitz und Malchow in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei geht es unter anderem um die Kartoffelforschung und ein neues Diskursprojekt.

Kartoffeln sind in aller Munde - und das gilt insbesondere für den Standort Groß Lüsewitz. Dort leitet Delphine Van Inghelandt seit gut einem Jahr die Arbeitsgruppe „Quantitative Genetik und Zuchtmethodik der Kartoffel“, eine gemeinsame Gruppe des IPK und des Julius Kühn-Institutes (JKI). Warum die Kartoffel so interessant ist, und welchen Forschungsansatz sie verfolgt, erklärt Delphine Van Inghelandt im IPK-Journal. Doch nicht nur das: Das IPK und das JKI sind auch zwei der Partner im Forschungsprojekt POMORROW, in dem es um die Kartoffel von morgen geht. Die Hintergründe erklären Klaus J. Dehmer (IPK) und Benjamin Stich (JKI) im gemeinsamen Interview.
In der Genbank, der wichtigsten Forschungsinfrastruktur des IPK, hat Andreas Börner nun in der Arbeitsgruppe „Ressourcengenetik und Reproduktion“ nun den Staffelstab an Anna Backhaus übergeben. Anna Backhaus hat acht Jahre am John Innes Centre gearbeitet und sich dort mit der molekularen Genetik von Weizen beschäftigt. Danach war sie knapp drei Jahre lang bei ICARDA, dem Internationalen Zentrum für Agrarforschung in Trockengebieten mit Sitz in Marokko, tätig. Andreas Börner wiederum geht nach 40 Jahren am IPK zum Jahresende in den Ruhestand. Was er seiner Nachfolgerin mit auf den Weg gibt und wo sie mit ihrer Forschung ansetzt, erklären beide im Doppelinterview.
Doch auch an anderer Stelle betritt das IPK „Neuland“. So startete vor einigen Wochen ein gemeinsames Diskursprojekt des IPK und der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle mit genau diesem Titel. Ziel des neuen Projekts, das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert wird, ist es, verschiedene Aspekte und Fragestellungen der Pflanzenforschung aus Sicht des Industriedesigns zu betrachten. Daraus sollen nicht nur neue Anwendungsszenarien, sondern auch Formate entstehen, mit denen diese Themen in die Öffentlichkeit gebracht und dort diskutiert werden können.
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